Es scheint auf den ersten Blick ideal, immerhin benötigt es keine fossilen Brennstoffe, ein schöner Gedanke.

Dass aber ein Arbeitspferd ca. 10.000 m2, also einen Hektar, für seine Nahrung benötigt, ist evident.
Dass die Nahrung nur mit Maschineneinsatz, verbunden mit fossilen Brennstoffen, ermöglicht wird, ebenso. Und dass bei 2 Rössern eine Fläche von 2 Hektar benötigt wird, auf der ca. 20.000kg Trauben hergestellt werden könnten, oder 8.6 Tonnen Kartoffeln, ist eine Realität.

So betrachtet sieht das Ideal „Pferd“ also doch etwas anders aus. Das Tier muss etwas fressen, pro Einheit Arbeitspferd benötigt man ca. einen Hektar, Weizenfelder ohne jegliche Bemühungen hinsichtlich Pflanzenschutz sind allerdings unmöglich, wenn Erträge benötigt werden, damit das Pferd einsatzfähig bleibt ohne hungrig zu sein.

Im Grunde eine einfache logisch nachvollziehbare Erkenntnis, die weder „pro“ noch „contra“ ist.

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