PUßWALD – EIN WINZER, EIN HEURIGER

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In Hartberg findet sich einer der ungewöhnlichsten Betriebe Österreichs. In Hartberg, das ja eher eine Randregion der bekannten Gebiete der Steiermark darstellt. Andreas Pußwald, der „Weinmann“ ist typisch steirisch – was er er sich in den Kopf setzt macht er – egal was andere meinen und machen oder als Trend verkaufen wollen. In der Weinbauschule Silberberg ausgebildet – eine typisch steirische Schule von hoher Qualität – wurde er in diesem Weg bestärkt. Als mit dem Weinbau 1986 intensiv begonnen wurde, war der Senior der Ansicht – sauber arbeiten, gären lassen und nur den uralten Weinbegleiter Schwefel zur Reduktion beizugeben. Andreas besuchte die qualifizierter Ausbildung, um Wissen für seinen Weg zu kumulieren. Das „Säuremanagement,“ die vielen Wege einen Wein rasch verkehrsfähig zu machen, ist interessant aber im Grundzug – wenn man den Faktor Zeit, Kosten und Mühe nicht beachtet, schwächt es einen Wein eher als es ihn verbessert.

Da Wein in der Natur entsteht, ist sein Umfeld der Natur zu pflegen, denn die Natur hat alles dazu, wenn man mit ihr sorgsam umgeht – sie –pflegen, betreuen aber nicht mit Hilfen anpassen an den Trend, das ist ein Grundzug.

ZUM WEIN

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Der ideale Lesezeitpunkt ist einfach zu bestimmen – wenn die Beeren fruchtig und süß schmecken! Was die Literatur, die Messgeräte zeigen ist wie Experten-Meinung eine Unterstützung aber nicht Hauptsache.

Es wird gelesen klar unreife Beeren oder vom Vogelfraß beschädigte haben im Lesegut von Pußwald nichts verloren – das war schon so, als der Begriff Sortiertisch und dessen Technologie unbekannt war.

Wie geht es weiter – in die Presse – wo nun das übliche Wort mit schonendem Pressgang einzufügen wäre – langsam, schonend mit unendlichem Zeiteinsatz – rinnt herrlicher Traubensaft aus der Presse und der wird gekostet und die Klarheit geprüft. Denn klarer Most erspart viele Maßnahmen wie Flotation und sichert reine Töne. Der Most landet dann im blitzsauberen Tank und geht seine Wege bis er irgendwann zeigt, dass er flaschenreif ist. Sauber, rein und im Gebinde ruhend. Die Vollaussage des Prozesses ist fast unmöglich, mancher Wein zeigt sich im Februar schon füllreif aber mancher erst im Juli. Was sagte Andreas Pußwald, „Wenn ein Wein nicht seine natürliche Reife hat – haben wir halt keinen.“

Schön, es gibt aber Jahre da sind Weinberge entweder von der Witterung oder Schädlingen arg betroffen – was dann ?

Wir verkaufen keine Trauben oder Weine die nicht Hundertprozentig entsprechen. Dann haben wir halt in diesem Jahr weniger – aber unsere Kunden haben das im Laufe der Jahre akzeptiert. Von unseren 4 Hektar Weingärten gehen 100% an unsre Kunden – entweder ab Hof oder beim Heurigen.“

Ein Welschriesling – es ist sinnlos diesen in der Sprache des Weines zu beschreiben – ein Traum, die Sonne im Mund, der Sauvignon grasig bietet aber mit Fülle Harmonie

Der Weißburgunder, eine der ganz großen Sorten, die allerdings nicht voll im Trend liegt – eine trinkfreudige Summe der edelsten Düfte die die Natur bieten kann.

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Wir haben im Rahmen der Analyse, ob dieser Wein den Ansprüchen von Built by Nature entspricht eine halb geleerte Flasche eine Woche in den Kühlschrank gelegt – und dann verkostet – der Duft war noch immer ein Erlebnis – sogar der Geschmack gut. Natürlich gereifte Weine ohne Pektinzugabe, ohne dem Botox des Weines Gummi Arabicum oder Säuremanagement usw. verlieren das langsam gewachsene Potential auch extrem langsam.

Dazu schreiben meinen kann man viel – aber einmal probiert – zeigt sich was Wein sein kann.


Für weitere Informationen, sehen Sie sich die Homepage an oder schreiben Sie ein Mail an Hr. Pußwald, wenn Sie einen Wein probieren wollen:
Weingut & Buschenschank Pusswald
Untere Brühlgasse 15

8230 Hartberg
Mobil: 0664 / 5026395
Mail: weingut-pusswald@aon.at
Web: www.weingut-pusswald.at

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